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…wie alles begann (Part 2)

Lesedauer 2 Minuten

Nach dem ersten theoretischen Kontakt mit (m)einer „neuen“ Ära von Training nahm ich im November 1990 an meiner ersten KLD  teil. Zu diesem Zeitpunkt war die sog. AMERICAN POSITION en Vouge. Diese Sitzposition war radikal nach „vorne“ gewandt. Der Radfahrer (Triathlet) saß primär auf der Sattelnase. Es gab zu diesem Zeitpunkt auch Sattelstützen die diese Position unterstützten. So wurde die KLD in der AMERICAN POSITION und auch in der „Standard“ Triathlon-Position durchgeführt. Man wollte herausfinden, welche für den Sportler am effektivsten war bzw. mehr Leistung zuliess. In meinen Fall gab es keinen deutlichen Vorteil.
Zu der KLD lässt sich sagen, daß diese immer die „Stunde der Wahrheit“ war und von mir (denke auch von anderen) härter als jeder Wettkampf empfunden wurde. Dies änderte sich auch in den folgenden Jahren nicht mehr. Meine Ergebnisse waren im Verhältnis meiner Kaderkollegen eher im unteren Drittel.
Eine Erkenntnis die ich zu der KLD in den folgenden Jahren machte, war: TEST und WETTKAMPF sind zwei unterschiedliche Schuhe. Nach meinen Körper- bzw. Leistungsdaten, wäre ich bei dem einen oder anderen Rennen, deutlich hinter leistungsstärkeren Athleten gewesen. Dies war nicht immer der Fall. Im Wettkampf konnte ich immer wieder über mich hinauswachsen (das ist einen weiteren Blog wert).


Anhand meiner Leistungsdaten erhielt ich meinen ersten „strukturierten“ Trainingsplan. Dieser war gekennzeichnet mit Herzfrequenz-, Intervall- und Dauer-,.. vorgaben.
So machte ich mich brav ans Werk und erfüllte die Vorgaben nach bestem Wissen und Gewissen. Ich ging davon aus dass, wenn ich alles 1:1 erfüllte, sich der Erfolg/Fortschritt einstellen würde. Die kommende KLD sollte zeigen, daß ich mich getäuscht hatte. Hier gab es im Februar ’91 keine deutliche Verbesserung meiner Leistung. Dies fühlte sich an, als hätte ich die schlechteste Zensur in einer Prüfung erhalten.
Nun stand das erste „gesteuerte“ Trainingslager mit dem bay. Kader auf Mallorca an. Dies sah ich wohl zu locker, neben dem Training tauchte ich auch fleissig ins Nightlife ein. Während meine Teamkollegen regenerierten trieb ich mich in den Discotheken herum. Mein Training führte ich trotzdem durch und erhoffte mir für die „letzte“ KLD der Saison ’91 bessere Ergebnisse. Zwischen Hoffen und Wirklichkeit ist ein großer Unterschied. Auch die KLD nach dem Trainingslager und direkt vor der Wettkampfsaison war niederschmetternd. Ich hatte alle Vorgaben im Training erfüllt und trotzdem gab es keine Entwicklung.
Woran lag das? stay tuned…