fbpx

Swim Science Saturday #2.6

Lesedauer 2 Minuten

…wer hat Angst vor’m offenen Gewässer?

#6 Pacing

Eine Ursache „langsameren“ Schwimmzeiten im freien Gewässer kann auch fehlendes Pacing sein. Im freien Gewässer fehlt dem Schwimmer*in eine zeitliche Orientierung.
Das Gefühl spielt dann eine extrem große Rolle. Im Becken kann sich der Schwimmer*in mit Hilfe der klassischen Stoppuhr am Beckenrand steuern bzw. kontrollieren. Aus meiner Erfahrung als Trainer wird „selten“ das Schwimmtraining mit Hilfe dieser Uhr gesteuert bzw. das „Tempogefühl“ geschult. So wird das schwimmerische Ergebnis beim Triathlon zu einem Glücksfall.
Hat man im Rennen z.B. einen Schwimmpartner gefunden der scheinbar für einen persönlich ein optimales Tempo schwimmt lässt man sich gerne von diesem „einlullen“. Fehlt ein antrainiertes „Tempogefühl“ kann schnell das Rennen an einem vorüberziehen. Man verpasst ggf. eine „schnellere Gruppe“ bzw. bleibt hinter den Möglichkeiten bzw. Erwartungen.
Ebenfalls kann es passieren, daß der „Mitschwimmer“ ein Problem mit der Navigation hat. So kommt zu dem „geringen“ Tempo noch „Mehrmeter“ hinzu.
Im Spitzensport (Profi,…) ist dies Rennentscheidend und man fährt und läuft dem Rückstand bis hinter der Ziellinie hinterher.
Lösungsansatz:
Hier muß erstmal das Handling einer Uhr am Beckenrand (natürlich auch am Handgelenk) geschult werden. D.h. Schwimmserien mit zeitlichen- bzw. klar definierten und nachvollziehbaren Intensitäts-/vorgaben. Hier haben sich z.B. prozentuale Vorgaben von Intensitäten anhand eines 400m „all out Test“ bewährt. So erlernst du eine Einschätzung deiner Geschwindigkeit und Belastung. Das ganze sollte in einem „Triathlonschwimmtraining“ ein Standard sein.

„du hast deine innere Stoppuhr in der Hand“

Für mehr Informationen, Unterstützung,… kannst du mich gerne kontaktieren: kontakt@tillytreetraining.de

…in der kommenden Woche geht es in der achtteiligen Reihe weiter..
.. stay tuned…

Swim Science Saturday #2.4

Lesedauer 2 Minuten

…wer hat Angst vor’m offenen Gewässer?

#4 Material

Wer kennt sich nicht, die die gerne es auf das Material schieben wenn etwas wieder nicht geklappt hat.
Beim Schwimmen im offenen Gewässer kann „nur“ der Neopren/Wetsuit schuld sein. Hier kann man einen häufig zitierten Satz verwenden: „…dann prüfet wer sich ewig bindet“ Gut ein Neopren ist kein Eheversprechen, aber trotzdem ist ein Test vor dem Kauf zu empfehlen. Hier werden deutschlandweit unterschiedliche „Neopren-Test-Events“ angeboten. Persönlich würde ich maximal drei Modelle/Hersteller testen. Schnell verliert man einen objektiven Eindruck welcher Anzug einem wirklich „passt“. Als Erleichterung empfiehlt es sich sein persönliches Budget vorher festzulegen. Natürlich wird ein „hochpreisiger“ Anzug „leichter“ schwimmen lassen als einer im „unterpreisigen“ Segment. Was aber Grundsätzlich sich nicht deutlich in der Geschwindigkeit niederschlagen wird.
Die Zeiten von schlecht, unflexibelen, mangelende Verarbeitung der Neoprenanzüge ist fast vorüber. So schwamm ich in den 80zigern mit einer „gut“ gemeinten Neoprentechnologie. Diese bestand aus einem durchgehenden Reisverschluss (von Fuß bis Hals), extrem Dicken Neopren im Rückenbereich, spezieller Oberfläche,… . Dieser Anzug war eigentlich unschwimmbar. Durch den durchgehenden Reisverschluss veränderte sich die Passform und „Bewegungsfreiheit“. Man brauchte viel Kraft die Arme nach vorne zu bewegen und der Neopren bestimmte fast wie der Zug unter Wasser verlief. Die „Neoprentechnologie“ im 21Jahrhundert sehr hoch ist. D.h. Flexibilität und Auftrieb sind bei den führenden Hersteller top. Hier spielt dann das persönliche Empfinden, Glaubensfrage, Emotionen,… eine Rolle. Natürlich ist das ganze auch eine Preisfrage.
Trotz der hohen Flexibilität der modernen Neopren besteht beim Schwimmen mit diesen trotzdem ein höherer „Kraftaufwand“. Hinzu kommt die bereits in #3 Örtlichkeit/Location behandelte „Dauerbelastung“.
Darum sind die Grundlagen für schnelle bzw. schnellere Schwimmzeiten die Verbesserung der Beweglichkeit im Schulterbereich und Optimierung der spezifischen und unspezifischen (Krafttraining) Kraft.
Lösungsansatz:
Dieser ist relativ einfach, individuelle und passende Wahl eines Neoprenanzug.
Regelmäßiges Freiwasser-, Beweglichkeits- und Krafttraining

„eine zweite Haut“

Für mehr Informationen, Unterstützung,… kannst du mich gerne kontaktieren: kontakt@tillytreetraining.de

…in der kommenden Woche geht es in der achtteiligen Reihe weiter..
.. stay tuned…